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11.08.2020

Die Kinder vom Workshop „Natur“ wanderten unter anderem zu den Fischteichen nach Altenritte.
Die Kinder vom Workshop „Natur“ wanderten unter anderem zu den Fischteichen nach Altenritte.

Ferienspiele in Corona-Zeiten

Ferienprogramme bringen ein Stück Normalität und Entlastung

Nach dem Ferienspaß des Kinder- und Jugendzentrums „Second Home“ bringen auch die Ferienspiele des Stadtteilzentrums Baunsberg, die noch bis Ende dieser Woche laufen, den Baunataler Kindern und Eltern ein Stück Normalität und Entlastung in der Corona-Krise zurück. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir in der Stadt Baunatal, in der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seit Jahren einen hohen Stellenwert hat, den Familien diese Unterstützung anbieten können“, betont Bürgermeisterin Silke Engler.

Sichergestellt werden muss auch hier, dass die Abstands– und Hygieneregeln eingehalten werden und so finden die beliebten Ferienspiele mit unterschiedlichen Themen in veränderter Form statt. Dem gesamten Team sei es wichtig gewesen, den Kindern etwas in dieser Zeit anzubieten, berichtet Manuela Döring vom Stadtteilzentrum Baunsberg. Die Eltern seien sehr dankbar für das Angebot. Es sei für die Betreuer der Gruppen schon manchmal ein Spagat, den Kindern die Hygieneregeln in Erinnerung zu rufen, aber ihnen dennoch den Spaß und die Bewegungsfreude zu erhalten. „Die Kinder sollen sich wohlfühlen“, so Döring.

Dass dies voll und ganz gelungen ist, bestätigen die Kinder. „Ich finde es gar nicht anders als sonst“, sagt Leonie (10), die in diesem Jahr bereits das fünfte Mal bei den Ferienspielen dabei ist. Nur dass der Anfangskreis in den Gruppen nicht stattfinden kann fehle. Dies bestätigt Daniela Becker vom Stadtteilzentrum. „Den Kindern tut es gut“, so Becker. Man sehe ihnen regelrecht an, dass sie die gemeinsame Zeit genießen. Kiara (8) machen die Ferienspiele viel Spaß. Sie findet es aber manchmal blöd, dass sie überall hinlaufen müssen. Allerdings sei dies ja auch gut für die Umwelt und für den Körper, relativiert sie ihr Aussage.

Drei Workshops und jede Menge Spaß

Ferienspiele des Stadtteilzentrums finden in veränderter Form statt

Die Zwillinge Paul und Henri (12) gießen ihre Fußabdrücke aus. 
Die Zwillinge Paul und Henri (12) gießen ihre Fußabdrücke aus.

Alles ist zwar dieses Jahr etwas anders, aber trotzdem haben die 21 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren viel Spaß bei den Ferienspielen im Stadtteilzentrum Baunsberg. In drei Workshops mit je sieben Kindern, in die sich die Jungs und Mädchen vorab für jeweils eine Woche einwählen konnten, erfahren sie etwas über Kriminaltechnik, machen unterschiedliche Bewegungsspiele oder nutzen und entdecken die Natur.

Wie oben bereits beschrieben, müssen die Ferienspiele, die noch bis Ende der Woche laufen, wegen der bestehenden Regelungen in geänderter Form stattfinden. Und so ist die Teilnehmeranzahl grundsätzlich kleiner, die Kinder werden von ihren Eltern mit Lunchpaketen versorgt und alle Workshop-Gruppen haben eigene Eingänge, Räumlichkeiten und Toiletten. Gemeinsame Aktionen der Workshops finden nicht statt. Auf Wunsch der Eltern gibt es auch in diesem Jahr eine Früh– und Spätbetreuung. Auch hier gibt es einen eigenen Eingang und die Kinder werden dazu angehalten, besonders auf die Abstandsregeln zu achten. Zudem sind alle Kinder in der Regel an der frischen Luft, betont Manuela Döring vom Stadtteilzentrum.

Die Workshops

Spannung pur bietet der Workshop „Krimi“. „Wir gießen unsere Fußbabdrücke aus und gucken, von wem der Abdruck ist“, erklären die Zwillinge Paul und Henri. „Das machen die Polizisten auch so“, fügen sie hinzu. Den Tag zuvor hätten die Kinder bereits den Täter eines Diamantenraubs mit Hilfe von Beweisen und Indizien überführt, berichtet Daniela Becker vom Stadtteilzentrum. Zudem wird im Workshop eine gute Tarnung geübt und ein gutes Auge geschult.

Entspannt mit Vogelgezwitscher und Wassergeplätscher geht es hingegen beim Workshop „Natur“ zu. Die Kinder hatten Flöße gebaut, die in zwei unterschiedlichen Kategorien gegeneinander antreten. Das Boot, dass sich am Weitesten mit und ohne Hilfe durch die Hindernisse der Fischtreppe manövriert, gewinnt, erklärt Sina (11). Zudem schnitzen die Kinder unter anderem Bogen, Pfeile, Zwerge und Wanderstöcke und bemalen Steine für die Aktion „Baunastein“, die sie dann in der Natur auslegen.

Beim Workshop „Bewegung“ stehen, wie der Name schon sagt, die Bewegung und die Mobilität im Vordergrund. Dafür wurden zuvor Spiele gewählt, die mit Bewegung zu tun haben. Die Kinder sollen Spaß und Freude an der Bewegung haben und der Bewegungsraum soll erweitert werden.

Aktion Baunastein

Seit 17. Juni gibt es die Aktion der Waldstation und des Spielmobils Augustine „Baunastein“ als verbindendes Element in Baunatal. Versteckte Steine in der Natur finden, Stein bewundern, mitnehmen und behalten oder neu auslegen. Wenn Steine behalten werden, bitte neue angemalte Steine auslegen und auf die Rückseite den Schriftzug „Baunastein“ und das Logo platzieren. Natürlich dürfen auch einfach so Steine bemalt und ausgelegt werden.

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