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11.11.2020

Die Initiatoren freuten sich über die Förderbescheide für Ihre Projekte.
Die Initiatoren freuten sich über die Förderbescheide für Ihre Projekte.

Vogelfutterstellen, Hochbeet und Insektenhotel

Förderbescheide aus Verfügungsfonds für drei Projekte übergeben

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Sich aktiv für sein Wohngebiet einsetzen, die Gemeinschaft fördern und das Wohngebiet aufwerten, das wollen drei Initiatoren, denen nun für ihr Projekt von Erstem Stadtrat Daniel Jung im Rathaus ein Förderbescheid aus den Verfügungsfonds „Aktiv im Wohngebiet Baunsberg“ überreicht wurde. Der Verfügungsfonds stammt aus dem Bund-Länder Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt (ehemals Soziale Stadt).

Das Förderprogramm bringe das Wohngebiet nachhaltig voran, dies werde bereits an vielen Stellen deutlich, betonte der Erste Stadtrat bei der Übergabe der Bescheide. Das Projekt lebe neben städtebaulichen Veränderungen davon, dass sich Menschen für ihr Wohngebiet einsetzen, so wie Sie es tun, bedankte er sich bei den Initiatoren. „Es freut mich sehr, dass wir so unterschiedliche Projekte fördern können“, so Jung.

Die Projekte

Manfred Koch will sich als Privatperson für den Vogelschutz im Wohngebiet einsetzen. Dafür will er an unterschiedlichen Orten Futterstellen im Wohngebiet schaffen und pflegen. „Meine Leidenschaft ist die Natur“, erklärte er bei der Übergabe. 

Joanna Kobiela als Elternbeirätin und Sigrid Brethauer als Leiterin beantragten für die Kindertagesstätte Birkenallee ein Hochbeet für den Garten der Kita. Die Kinder sollen hier den Kreislauf der Natur aktiv miterleben, betonte die Leiterin. Sie sollen pflanzen, pflegen, beobachten und am Ende probieren.

Cristoph Opper-Conrad nahm für die Baunsbergschule den Förderbescheid entgegen. Die Schüler wollen in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum Baunsberg ein Insektenhaus für die Obstwiese bauen. „Das ist ein tolles Schulprojekt“, sei sich das Kollegium einig. Die Schüler würden das Projekt gemeinsam entwickeln sich engagieren und Verantwortung tragen.

Die Verfügungsfonds

Beim Verfügungsfonds stehen jährlich insgesamt 4.000 Euro für kleine, kurzfristig umsetzbare Projekte aus dem Förderprogramm zur Verfügung. Geprüft und ausgewählt wurden diese Projekte vom Förderverein Stadtteilzentrum Baunsberg e.V. Bezuschusst werden z.B. Mitmachaktionen, Workshops und Projekte, Feste, Sport- und Kulturveranstaltungen, Ausflüge und vieles mehr. Pro Antrag kann der Initiator eine Fördersumme von max. 1.000 Euro zur erhalten. Anträge stellen können alle Bewohner und Bewohnergruppen, Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Verbände, aber auch Menschen, die sich für das Wohngebiet Baunsberg engagieren.

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie beim Stadtteilmanagement Baunsberg.

Hintergrund Förderverein e.V.

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt in das die Stadt im Jahr 2015 aufgenommen wurde, ist der Förderverein auch Träger eine halben Stelle für das Stadtteilmanagement. Das Stadtteilmanagement, in Person ist zurzeit als Elternzeitvertretung Heide Hoffmann. Sie ist zuständig für die Kommunikation und die Beteiligung im Wohngebiet Baunsberg. Der Förderverein besteht seit Dezember 1998. Privatpersonen, Einrichtungen, Vereine und Wohnungsbaugesellschaften engagieren sich dort für die Entwicklung des Wohngebietes und für Aktivitäten, die das städtische Angebot ergänzen. Besonders erfolgreich entwickelten sich die Projekte „Soziale Lernpaten“, „Interkulturelle Lernpaten“ und Angebote für die Generation 50 plus.

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Besucher der Stadt Baunatal finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-baunatal.de

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