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19.08.2020

Bürgermeisterin Silke Engler, Künstlerin Dr. Petra Rau und Frauenbeauftrage Stefanie Teuteberg.
Bürgermeisterin Silke Engler, Künstlerin Dr. Petra Rau und Frauenbeauftrage Stefanie Teuteberg.

Systemrelevant! - Ist Corona ein weibliches Problem?

Finissage der Ausstellung mit Künstlern und Gästen

„Ich finde es großartig, das Thema Frauen in der Coronazeit zu beleuchten“, betonte Bürgermeisterin Silke Engler während der Finissage zur Ausstellung „Systemrelevant - Ist Corona ein weibliches Problem?“ am vergangenen Freitag. Dabei freute sie sich, dass es mit der Ausstellung gelungen sei, gleich drei Dinge zu verbinden. Zum einen natürlich, dass die Leistung der Frau in den Mittelpunkt gerückt werde. Zum zweiten, dass die Kultur auch in dieser besonderen Zeit wieder einen Platz in Baunatal bekommen habe und zum dritten, dass mit der Ausstellung die von der Corona-Pandemie ebenfalls betroffenen Einzelhändler unterstützt worden seien. „Ich danke allen, die sich daran beteiligt haben“, so Engler.

Den Titel der Ausstellung, die in den vergangenen sieben Wochen in den Schaufenstern der Innenstadt präsentiert wurde, habe sie ganz bewusst gewählt, erklärte Frauenbeauftragte Stefanie Teuteberg. „Ich wollte eine Diskussion anregen“. Denn in der Gesellschaft seien es insbesondere die Frauen, die in dieser Zeit das System am Laufen halten. Sie arbeiten in systemrelevanten Berufen, die oft schlecht bezahlt werden. Es sind mehrheitlich die Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren und oft waren sie es, die in den vergangenen Monaten in eine „traditionelle Rollenverteilung“ zurückgedrängt wurden. „Die Rollenverteilung befindet sich derzeit auf dem Stand der 50er Jahre“, berichtete Teuteberg.

Die Kunstwerke zeigten unter anderem die Widerstandsfähigkeit und Weiblichkeit der Frau, sie hinterfragen die Rolle der Frau in der Gesellschaft und zeigen das Spannungsfeld in dem Frauen sich bewegen. Die Liste der Auswirkungen der Frau in der Coronazeit sei lang und die Politiker müssten die Lebenswirklichkeit von Frauen, Familien und Kindern sehen, in ihre Politik einbeziehen und sie unterstützen. Auch sie dankte allen Beteiligten für die gelungene Aktion. „Mit ihrem Engagement ist es gelungen, ein brandaktuelles Thema in den Mittelpunkt zu rücken.“

Anschließend präsentierten die Künstler bei einem gemeinsamen Rundgang ihre Werke und die Gäste kamen beim „come together“ im Stadtcafé ins Gespräch.

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